Auf den Spuren der Kreativität

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                  Paul Lorenz: Kreativ-Unternehmer mit der Mission der Leichtigkeit

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Darf ich vorstellen: Designer, Kreativ-Unternehmer, Produzent und Weltverbesserer, der sich über eure Unterstützung freut!

Es sollte ein etwas anderes Interview werden, denn wir trafen uns mit einem etwas anderen Kreativen. Paul Lorenz stellte sich als bewusster Kreativer heraus. Für viele, mit denen wir gesprochen haben, kam kein anderer, als der kreative Weg in Frage. Bei Paul war das anders! Er kommt aus einem sehr sicheren Beruf, mit guten Aufstiegschancen und einem ansehnlichen Gehalt in Aussicht. Bewusst haben ihm allerdings mehrere Dinge gefehlt. Das brachte ihn dazu, alles zu ändern! Seine Sicherheit in Frage zu stellen. Sein Drang, immer wieder neue Dinge zu finden, die ihn interessieren und zufriedener machen, ist sein Antrieb. Jetzt sitzt er in seinem kleinen Büro und bastelt an einer neuen Taschenkollektion und pflegt neue Kontakte, um seine Ideen für eine leichte und faire Welt weiter voranzutreiben.

Aber wie kann man sich das trauen? Sich einfach gegen die allgemeine Vernunft zu entscheiden, und der eigenen Vision nachzugehen? Wenn Ihr mehr erfahren wollt, schmeißt euch in das Interview, das wir mit Paul Lorenz von Paulsbaeg geführt haben! Zurzeit läuft Paulsbaegs Crowdfunding-Kampagne, bei der Ihr Paul Lorenz natürlich auch unterstützen könnt, unter http://www.startnext.de/paulsbaeg.

Jetzt aber erstmal viel Spaß beim lesen … !

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Kurzmitteilung

                  Sonia Bartuccelli: Die Mischung Charlottenburg und Kreuzberg unter                                                                       den Tänzerinnen!

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Darf ich vorstellen: Tänzerin, der Traumjob, um sein Temperament und seine Emotionen ausleben zu können, nein: sogar zu müssen! Sonia Bartuccelli führt uns in Ihre Leidenschaft ein!

Das war ein etwas anderes Interview bzw. Fotoshoot. Wir sind mit Sonia Bartuccelli durch unser Berlin gegangen und haben sie in der Bewegung eingefangen. Lernt man Sonia kennen, weiß man nicht genau, was man von ihr denken soll. Man kann sich kaum vorstellen, was für eine Energie und Vielseitigkeit in ihr schlummert. Aber man sollte aufpassen, schließlich hat man es mit einer waschechten Sizilianerin zu tun, die in Deutschland aufgewachsen ist. Temperament und Qualität vereint. Wie sie selbst sagte: sie ist sowohl Kreuzberg, also auch Charlottenburg. Welche Tanzrichtung man ihr auch abverlangt, sie wird sie mit Begeisterung bewältigen. Sonia ist eine geborene Tänzerin. Sie tanzte ihren Weg durchs Leben, sobald sie gehen konnten. Da machte es nur Sinn den Beruf der Tänzerin zu wählen. Für sie kommen die Bewegungen zu Musik und Rhythmus automatisch, dass bedeutet aber nicht, dass sie nicht auch ausgiebig Technik trainieren musste, um ihre Ideen und Gedanken auf die Tanzfläche und die Bretter, die die Welt bedeuten, bringen zu können. Tanzen ist für sie vor allem die Möglichkeit mit interessanten Menschen zusammenarbeiten zu können und sich gegenseitig kreativ zu befruchten. Was sie inspiriert, welche Tanzstile sie am stärksten berühren und was sie sich für die Tanz-Welt wünscht…lest selbst!

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                                Mit der Klebebande zur Tapetherapie

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Für die Tape-Therapie einmal hier entlang bitte!!

Das Wetter macht euch zu schaffen? Alles stellt sich auf den Winter ein, auch eure Gefühle? Alles scheint viel schwerer zu gehen, trüb und dunkel zu sein? Dann seid ihr hier genau richtig! Die Klebebande aus Berlin bringt Licht und vor allem Farbe ins Dunkel. Und wie! Gerade haben sie eine komplette Hauswand in Berlin-Kreuzberg mit neon-orangenen Streifen versehen. Wie wir auf die Jungs gekommen sind? Das ist eine gewöhnliche Berliner Geschichte. Wir sind begeisterte Streetart-Fans, und Tape Art ist eine relativ neue und vor allem aufregende Form davon. Gerne wollten wir die Künstler hier bei myberlinpeeps interviewen, aber wir kannten sie ja nicht. Nach einiger Recherche kam heraus: wir kannten sie doch, zumindest einen der drei Herren. Ich war mit ihm zusammen auf die Schule gegangen. So ist Berlin – ein Dorf. Viel kleiner als man denken würde. Also haben wir unsere Sachen gepackt und sind an einem sonnigen Herbsttag zu unserem Treffpunkt gefahren. Die Jungs hatten uns angeboten, sie bei der Arbeit zu interviewen. Wir durften teilhaben an ihrem Rekord für das größte Tape-Kunstwerk. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen! Als wir am Treffpunkt ankamen, konnten wir zwar die Wand sehen, an der sie „klebten“, hatten aber keine Ahnung wie wir zu ihnen kommen würden. Da gab es nirgends ein Herankommen. Ein kurzer Anruf löste das Problem! Schnell die Zahlenkombination für ein Schloss, das den Baustelleneingang bewachte, eingeben, gefühlte hundert Stockwerke auf einem Baugerüst erklimmen und wir waren am Ziel. Wir hatten die Jungs gefunden (Anm. der Redaktion: Es ist ja nicht umsonst das größte Bild, da muss man schon hoch hinaus, hätte uns vorher schon klar sein müssen). In den windigen Höhen beantworteten Bruno und Kolja unsere Fragen, während Bodo tapfer versuchte die Deadline einzuhalten. Wie sie ihre Kreativität heraufbeschwören und wie man dazu kommt Tape Art als Beruf zu wählen … lest sebst … Den Rest der Seite lesen »

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                               motion*s Tanz und Bewegungszentrum

Wilkommen im motion*s

Letzten Samstag folgte ich der Einladung zu der Vernissage von Bildern zu dem Thema Bewegung in das motion*s Tanz- und Bewegungszentrum. Hier machte die Ausstellung richtig Sinn. Stella Caric, die Gründerin des motion*s hat mit ihrem Studio einen Raum zum Wohlfühlen geschaffen. Alles ist in Weiß und Lila getaucht und es sieht nach Arbeit aus. Nach gemeinsamer Arbeit und Entwicklung. Das Gemeinsame steht hier im Mittelpunkt. Die Konkurrenz und der Stress kann vor der Tür abgeladen werden. Am Moritzplatz ist ein riesiges Kreativzentrum entstanden, was gerade noch erweitert wird, und motion*s ist ein Teil davon. Berlins beste Tänzer und Choreographen gehen in Stellas Studio ein und aus. Nicht nur sie unterrichten hier, nein auch international bekannte Größen lassen es sich nicht nehmen hier Workshops zu geben. Die Daten zu den nächsten Workshops findet ihr hier: http://www.motionsberlin.de/workshops. Wenn ihr schon immer mal in Berlin Unterricht nehmen wolltet, aber Angst vor einschüchternden Blicken hattet, dann geht ins motion*s und fühlt euch herzlich willkommen.
Wenn ihr neugierig geworden seid, haben wir euch noch ein paar Fotos mitgebracht. Mehr Infos über die Kurse und die Dozenten findet ihr unter: http://www.motionsberlin.de/.

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                               Aricha Okute: Die Schmuckdesignerin mit den zwei Seelen

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Darf ich vorstellen: Aricha Okute, eine Frau mit der es nie langweilig wird, weil sie immer wieder neuen überraschende Charaktere hervorzaubert…und das als Statistikerin, wer hätte das gedacht?

Wie stellt man sich eine Schmuck-Designerin vor, die Zahlen und Statistik liebt und gerade an einem Lehrstuhl für Organisationstheorie über Netzwerkevolution und Netzwerkanalyse promoviert? Wie bringt eine Person diese Gegensätze in Einklang? Wir waren gespannt und machten uns auf den Weg zu Aricha Okute. Die Wohnung war im wunderschönen grünen Friedenau, wo der Frühling gerade Einzug hielt. Es öffnet sich eine Tür zu einer komplett weißen Wohnung. Komplett weiß, außer der strahlende Lockenkopf der uns gegenübersteht. Die schwarzen Locken und die hellbraunen Augen kamen vor dieser weißen Kulisse perfekt zur Geltung. Wir bewegen uns, durch Kekse bestochen, in Richtung Wohnzimmer. Das erste was dort ins Auge springt, ist das bunte Bild aus Büchern. Ja genau die Bücher standen nicht nach Namen oder Autoren geordnet, nein sie waren nach den Farben des Regenbogens zu einem Bild drapiert! Das Händchen für die Farben und die perfekte Farbkombination ist der Hinweiß auf die zweite Seele, die in dieser Wohnung wohnt. Die Seele der Schmuck-Designerin! Es ist schon erstaunlich, wie lebendig eine komplett weiße Wohnung wirken kann. CD’s, Bücher und Blumen und eine kuschlige graue Decke lassen uns richtig willkommen fühlen. Aber wo entsteht der Schmuck? Keine Perlen, keine Steine sind zu sehen. Wir gehen an den Tisch, wo auf den ersten Blick die Wirtschaftswissenschaftlerin herrscht. Schnell werden, in einer für uns chaotisch anmutenden Reihenfolge, Schachteln, Schubladen und Döschen geöffnet. In Windeseile hat sich der Tisch zum Studio der Schmuck Designerin Aricha Okute verwandelt! Wie Aricha auf ihre Ideen kommt und wie sie die beiden Seelen vereint, oder wie diese sich vielleicht sogar bedingen, lest selbst….. Den Rest der Seite lesen »

                      Randolph Herbst: Der Polizist in Tarantinos nächsten Drama aus                                                                  Berlin Neukölln

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Darf ich vorstellen: der Schauspieler der sich sicher verausgaben musste, um sich mit hohler Brust darzustellen…

Es war noch früh am Morgen, genau zum Berufsverkehr, als wir uns auf dem Weg zu Randolph Herbst machten. Alleine schon wegen seinem Namen müsste Randolph schon ein erfolgreicher Schauspieler sein, schon sein Name klingt nach ernstzunehmender, deutschen Schauspielkunst. Wie jedesmal, waren wir sehr gespannt was uns erwarten würde. Unser weg führte uns nach Mitte in den dritten Stock. Empfangen wurden wir mit frischgepressten Saft, frischen Brötchen und offenen Armen. Ein entspannter, grinsender, junger Mann, öffnet uns die Tür zu seinen Gedanken. Er hat schon in einigen Theaterstücken und Filmen mitgewirkt und kam erst vor kurzem aus der Welt von OZ wieder. Er war der Zinnmann mit der holen Brust, der gerne mit einem Herz fühlen möchte. Wie er Figuren erarbeitet, die so weit von Ihm entfernt sind, oder wie er sich auf Rollen vorbereitet, und wie das erarbeiten vor sich geht, das haben wir herausgefunden. Und wie er so echt, normal und bodenständig bleibt, obwohl es sein Job ist nicht er selber zu sein, das hat er uns auch verraten….lest selbst!

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                               Fletcher: Rapper & Feind unserer Vorurteile


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Darf ich vorstellen: Fletcher, der ganz andere Rapper

Fletcher a.k.a Moritz Schimpf ist ein waschechter Hip Hopper. Er war Sprüher und wurde dann zum Rapper. Als er allerdings die Tür zu seiner Wohnung öffnet, werden alle Vorurteile, die wir, oder unsere Eltern gegenüber Rappern im Kopf haben, auf die Probe gestellt. Keine dicken Goldketten, keine nackten, vollbusigen Frauen, nicht mal eine Wolke von Cannabis, die ihn umhüllt. Vor uns steht ein großer, dunkel und ordentlich gekleideter junger Herr mit ernstem, tiefgründigem Blick. Die Tiefe, die wir auch in seinen Texten wiederfinden können. Aber Moritz Schimpf kann auch anders. Nicht ohne Grund gibt er als echter Rapper für´s Party machen am meisten Geld aus. Und auch in seinem Hauptberuf kommen seine verspielten, verrückten Seiten zum Vorschein. Als Grafikdesigner gibt es bei ihm keine Grenzen bezogen auf Farben und ausgefallene Entwürfe. Könnte er sich vorstellen die Kunst an den Nagel zu hängen? Könnte er ohne Musik und ohne Kreativität leben? Er könnte sich vorstellen nicht mehr den ganzen Tag am Computer zu sitzen. Damit hätte er kein Problem, aber ganz Abstand von Schrift und Texten zu nehmen wäre nicht seine Welt. Er würde immer beim Artwork seiner Platten mitreden wollen, das ist bei ihm als alten Sprüher verankert. Die ganze Schrift und die Malerei, das macht er einfach zu gerne. Aufs Beatbasteln könnte er verzichten aber nicht auf das Jonglieren mit Wörtern. Und ein Versprechen gibt er uns dann auch gleich zu Anfang. Einfache Reime gibt es bei ihm nicht. Klaus auf Maus, so was macht er nicht, das würde gegen seine Berufsehre verstoßen. Wie er zum Rapper wurde, wie akribisch er an seine Texte herangeht und seine Ideen sammelt, dass hat uns Moritz Schimpf a.k.a Fletcher hier verraten. Lest selbst.

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                               Isabel Jazzabell a.k.a. The Costume Fairy


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Darf ich vorstellen: Isabel Jazzabell die Costume- & Styling-Fairy

Es ist Sonntagmittag und ich klingele bei Isabel an der Wohnungstür. Sie hatte mich schon vorgewarnt. Sie ist gerade von einer Show in Paris zurückgekommen und die ganzen Kostüme würden noch in ihrer Wohnung zum trocknen hängen. Ich sollte also kreatives Chaos erwarten. Ich betrete die Wohnung und gelange in eine andere Welt. In die Welt von Isabell Seidler a.k.a. Jazzabell der Kostüm-/Modedesignerin/Stylistin. Rote Lack-Tütüs mit futuristischen Schirmkappen und Brillen, Autositz – Massageauflagen, die darauf warten zu asiatischen Ritterrüstungen umfunktioniert zu werden, springen einem auf dem schmalen Flur entgegen. Ein Eldorado für jeden, der einen guten Zugang zu seiner Fantasie hat. Auf dem Boden liegen schon Ideen und erste Ansätze für ihre nächste Show, mittendrin steht Isabell, ganz in Ihrem Element. Wie sie dazu kam, Kostüme zu designen? Naja eigentlich wollte sie immer, wie ihre Mutter, Stewardess werden, bis ihr bewusst wurde, dass die Dinger, diese Flugzeuge auch vom Himmel fallen können. Dann wollte sie es lieber doch nicht mehr. Plan B war dann als Tänzerin nach New York zu gehen. Aber irgendwie hat sie es nie getan. Innerhalb ihrer Tanzcompany hat sie hier und da mal geholfen Kostüme zu nähen. Nähen, das war irgendwie ihre Leidenschaft. Sie hatte auch das übliche Schulpraktikum in einem Maßatelier absolviert. Ziel war es nach Burda-Schnitten nähen zu können. Wollten wir das nicht alle zu einem bestimmten Zeitpunkt mal erlernen? Isabell hat es getan. Sie war infiziert ohne es richtig bemerkt zu haben. Als die Schule absolviert war kam die große Frage des Lebens. Was tut sie jetzt?! Isa begann, nach gründlicher Prüfung der Möglichkeiten, Design an der Esmod Berlin zu studieren. Zu ihrem Diplomabschluss erzählte ihr ihre Mutter, dass sie schon als kleines Kind Stoffe und buntes Papier um ihre Puppen gelegt hat und diese mit Klebe oder einem Tacker zu einem Rock oder zu einem Kleid gezaubert hat. Früh übt sich. Hatte sie schon immer gewusst wo ihr Weg sie hinführen wird? Jetzt war sie Diplomierte und glückliche Modedesignerin. Wie sie sich nach ihrem Studium fühlte, wie sie auf Ihre Ideen kommt und was noch ihre Ziele sind hat sie uns im Gespräch verraten. Lest selbst.

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